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Commerzbank übernimmt Patenschaft


Die Patenschaftsvertrag unterschrieben Leiterin Angelika Eck, Michael Lützelberger, Regionalfilialleiter der Commerzbank in Bayreuth und Hans-Walter Wittig, Abteilungsdirektor der Commerzbank.

Die Regionalfiliale der Commerzbank in Bayreuth hat eine zweijährige Patenschaft für eines der Betten des Albert-Schweitzer-Hospizes übernommen. Das bedeutet, dass das Bankhaus das gesetzlich vorgegebene Defizit von 10 Prozent für ein Zimmer für zwei Jahre übernimmt.

Dieses gesetzlich vorgegebene Defizit erklärt sich dadurch, dass der Gesetzgeber will, dass Sterbebegleitung eine gesellschaftliche Aufgabe bleibt, mit der niemand ein Geschäft macht. Somit ist jedes Hospiz in Deutschland gezwungen, zehn Prozent seiner Betriebskosten selbst zu bestreiten. Die Kranken- und Pflegekassen bezahlen den Aufenthalt ihrer Versicherten nur zu 90 Prozent. Um das Defizit auszugleichen, muss jedes Hospiz also regelmäßig und dauerhaft Spenden sammeln.

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, das Albert-Schweitzer-Hospiz zu unterstützen: Angefangen bei einer Geldspende über ehrenamtliche Mitarbeit bis hin zur Übernahme einer Patenschaft für eines der Betten, wie es die Commerzbank tut.

So sichert das Engagement der Gesellschaft und ihrer Bürger den Fortbestand des Hospizes. Gleichzeitig hilft jeder Unterstützer, das Thema Sterben zu enttabuisieren. "Sterben ist lebenswert", so lautet ein Leitsatz der Hospizbewegung.

Im Albert-Schweitzer-Hospiz sind in dem Jahr seit seiner Eröffnung 58 Menschen gestorben. Sie und ihre Angehörigen hatten hier noch einmal die Gelegenheit bekommen, in aller Geborgenheit Zeit miteinander zu verbringen und Abschied zu nehmen. Es sind ihnen gemeinsame Stunden geschenkt worden, die frei waren von pflegerischen Sorgen.

Wir danken der Commerzbank, insbesondere Herrn Lützelberger und Herrn Wittig für das Engagement ihres Hauses und ihre persönliche Unterstützung!

 


PDR Recycling GmbH & Co. KG


Die regelmäßigen Informationsschreiben des Hospizes an die Firmen der Region hat letztendlich Früchte getragen: Neugierig geworden bat Geschäftsführer Hans Taubenberger im Dezember 2008 um einen Besuchstermin.

Nach einer Führung durch das Hospiz und einem langen Gespräch, in dem ihm Fundraiserin Cornelia Nicodemus sowie Hospizleiterin Angelika Eck mit den Grundzügen der Hospizarbeit vertraut machten, zögerte Hans Taubenberger nicht: Er wies noch für den Dezember eine Spende über 2000 Euro an und unterschrieb im Februar 2009 einen Patenschaftsvertrag im Wert von 7.500 Euro für die Laufzeit eines Jahres.

Diese großzügige Summe fließt in die Betriebskosten des Hospizes: 10.000 Euro pro Bett und Jahr müssen die Träger des Hospizes selber aufbringen, um sterbenskranken Menschen einen Abschied in Würde zu ermöglichen. Jede Patenschaft hilft, diese hohe finanzielle Belastung zu verringern.

Wir danken der Firma PDR in Thurnau und Herrn Taubenberger für das größzügige Engagement.

 


Albert-Schweitzer-Hospiz Bayreuth gGmbH
Spendenkonto bei der Sparkasse Bayreuth • BLZ 773 501 10 • Kontonummer 20 90 90 99